AGB

1.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma Immobilien Macher (AGB)

Vermittlungsprovision

1.1.

Die Firma Immobilien Macher hat Anspruch auf eine Vermittlungsprovision, wenn durch ihre Vermittlung (Namhaftmachung) ein Rechtsgeschäft (z.B. Kauf, Miete, Pacht, Tausch) rechtswirksam zustande kommt und unterfertigte Verträge über das Rechtsgeschäft vorliegen. Der Anspruch besteht auch, wenn ein anderes als das zunächst vereinbarte Rechtsgeschäft abgeschlossen wird oder ein Dritter in das Rechtsgeschäft eintritt oder dieses übernimmt oder der Auftraggeber ein Anbot ohne Vorlage wichtiger Gründe ablehnt.

1.2.

Die Höhe der vereinbarten Vermittlungsprovision ist schriftlich festzuhalten. Vereinbarungen sind nur im Sinne der Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie, BGBl. Nr. 323/1978 i.d.g.F. über die Ausübungsregeln für Immobilienmakler, rechtswirksam. Bemessungsgrundlage ist der tatsächlich vermittelte (d.h. erzielte) Kauf- Miet-, bzw. Pachtpreis.

1.3.

Die Firma Immobilien Macher ist berechtigt mit beiden Vertrags­partnern eines Rechtsgeschäftes Vermittlungsprovisionen zu vereinbaren.

22.

Rechnungslegung

Eine von der Firma Immobilien Macher in Rechnung gestellte Vermittlungsprovision ist innerhalb von vierzehn Tagen nach Rechnungslegung ohne Abzug eines Skontos ausschließlich auf das Firmenkonto der Firma Immobilien Macher lt. Rechnung zu bezahlen.

3.

Zahlungsverzug

3.1.

Bei verspätet eingelangten Zahlungen ist die Firma Immobilien Macher berechtigt Mahnspesen in Höhe von € 10,-- je Mahnschreiben sowie Verzugszinsen im Ausmaß von 12 % p. a. ab Verzugseintritt, somit ab dem 15. Tag ab Rechnungsdatum zu verrechnen. Sollte die Zahlung nicht innerhalb der Zahlungsfrist eingehen ist die Firma Immobilien Macher berechtigt einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro mit der Mahn- und Inkassoabwicklung zu betrauen. In diesem Fall gelten die vom jeweiligen Rechtsanwalt oder Inkassobüro angeführten Mahnspesen und Verzugszinsen.

3.2.

Sofern Maßnahmen zur Ausforschung der Anschrift erforderlich sind, sind der Firma Immobilien Macher sämtliche diesbezüglich anfallenden Kosten umgehend zu ersetzen.

4.

Weitergabe von Informationen

4.1.

Dem Auftraggeber ist die Weitergabe von Informationen, die er von der Firma Immobilien Macher bzw. deren Angestellten über mögliche Rechtsgeschäfte erhält, an Dritte ohne deren ausdrückliche, schriftliche Genehmigung nicht gestattet.

4.2.

Sollte es bei Zuwiderhandeln zum Abschluss eines Rechtsgeschäftes, durch Dritte mit anderen Personen als mit der Firma Immobilien Macher kommen, so ist der Auftraggeber verpflichtet die vereinbarte Vermittlungsvergütung umgehend an die Firma Immobilien Macher zu bezahlen.

5.

Rücktritt von der Verkaufsvormerkung

Ein Widerruf der Verkaufsvormerkung wegen eigener Verwertung der Immobilie durch den Auftraggeber ist ohne Vermittlungsprovision oder sonstigem Kostenersatz nur mittels vorhergehendem, eingeschriebenem Brief und nur, sofern bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Anbot von der Firma Immobilien Macher vorgelegt wurde, rechtsgültig.

Eine Vermittlungsprovision oder ein Schadenersatz ist jedoch auch nach einem Widerruf durch den Auftraggeber nur dann zu bezahlen, wenn vor Einlangen des Widerrufs von der Firma Immobilien Macher mit einem namhaft gemachten Interessenten ein Kauf- Pacht- oder Mietauftrag abgeschlossen wurde.

6.

Datenschutz

Die Firma Immobilien Macher verpflichtet sich die Datenschutzbestimmungen einzuhalten und ihr vom Auftraggeber über­lassene Daten nur zur Erfüllung des Auftrages an Dritte weiterzugeben.

7.

Sonstige Bestimmungen

7.1.

Zusatzvereinbarungen gelten nur bei schriftlicher Vorlage.

7.2.

Bei Ungültigkeit einzelner Vertragsbestimmungen bleiben die sonstigen Vertragsbestimmungen unverändert aufrecht und gültig. An Stelle der ungültigen Vertragsbestimmungen treten solche, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

7.3.

Für das Rechtsgeschäft gilt österreichisches Recht.

7.4.

Für alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag ist das Gericht in Klagenfurt zuständig. Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des gem. Konsumentenschutzgesetz gilt der Gerichtsstand gem. § 14 KSchG.